Social Digital Responsibility - Für jugendgerechte Soziale Netzwerke und Plattformen

Junge Menschen haben als Verbraucher*innen konkrete Vorstellungen, wie Soziale Netzwerke und Plattformen im Internet jugendgerechter werden können. Dazu hat der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) das Projekt Social Digital Responsibility (SDR) gestartet. Das Projekt wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) gefördert.

Jugendlicher tippt in dunklem Raum auf Smartphone

Foto: Unsplash/Árpád Czapp

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Projektphasen

Phase 2 - Workshops
Phase 1 - Projektstart und Barcamp

Phase 2 - Workshops

In den Workshops werden die Themen aus dem Barcamp (s. u.) vertieft und mit Expert*innen-Wissen unterfüttert. Jeder Workshop startet mit einem fachlichen Impuls zum Thema. Damit sollen alle Teilnehmer*innen gestärkt werden, die bisher nicht im Thema sind. Der anschließende Austausch zum Thema wird moderiert und begleitet. Konkrete Forderungen und Leitlinien werden von den Teilnehmer*innen erarbeitet. Am Ende sollen konkrete Forderungen zum Workshop-Thema formuliert sein.

Die ersten vier Workshops stehen fest:

28.6.2021, 18:00 bis 20:00 Uhr
Workshop (Daten-) Souveränität (Infos auf DBJR.de)
mit Kirstin Rohrer von technik4women

29.6.2021, 17:30 bis 19:30 Uhr
Workshop Diversität und Inklusion (Infos auf DBJR.de)
mit Susanne Böhmig und Carola Werning von der Stiftung barrierefrei kommunizieren!

13.7.2021, 17:30 bis 19:30 Uhr
Workshop Gesellschaftliche Kontrolle der Netzwerke und Plattformen
mit Philipp Lorenz-Spreen, Research Scientist am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung

14.7.2021, 17:30-19:30 Uhr
Workshop Transparenz
mit Jaana Müller-Brehm vom iRights.Lab

Weitere Workshops sind geplant, zu den Themen:

  • Schutz und Hilfe
  • Gesellschaftliche Verantwortung
  • HateSpeech

Weitere Informationen zu den Workshops auf der Website des DBJR dbjr.de

Anmeldung zu Workshops

Phase 1: Projektstart und Barcamp

Junge Menschen haben als Verbraucher*innen konkrete Vorstellungen, wie Soziale Netzwerke und Plattformen im Internet jugendgerechter werden können. Das zeigte der Austausch beim Barcamp Jugendgerechte soziale Medien Ende Mai 2021.

Zum Auftakt diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl und Staatssekretär Dr. Christian Kastrop aus dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) mit der stellvertretenden DBJR-Vorsitzenden Daniela Broda über die Herausforderungen und Chancen des Projektes. Das Gespräch steht auf dem DBJR-Vimeo-Kanal zur Verfügung.

Das BMJV will mit dem Projekt genauer erfahren, worauf bei der Gesetzgebung stärker geachtet werden müssen. Leitlinien und Forderungen von Verbraucher*innen könnten schneller wirken und Betreiber von Plattformen zu Änderungen bewegen.

Daniela Broda sieht als Stärke des Projektes, dass die demokratische junge Zivilgesellschaft gemeinsam mit der Regierung den Plattformen mit Erwartungen und Forderungen gegenübertrete.

Die Teilnehmer*innen setzten im Barcamp die Agenda für die Workshop-Phase, in der im Juni und Juli an konkreten Forderungen gearbeitet wird. Gesprochen wurde über Transparenz für Algorithmen und für den Umgang mit persönlichen Daten - menschenwürdiges Miteinander - Schutz gegen und Hilfe bei Hate Speech, Cyber Mobbing, Cyber Grooming, Sexismus und Rassismus im Netz – Datenschutz.

Alle Ergebnisse des Barcamps auf der Website des DBJR


Kontakt

Daniela Broda
Referentin für Kinder- und Jugendpolitik
Wiebke Albes
Assistentin für Kinder- und Jugendpolitik

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