Thematische Radtour Rad.Land.Zukunft

Die Radtour RAD.LAND.ZUKUNFT lädt dazu ein, sich sportlich aktiv mit Gleichgesinnten über einen nachhaltigen Lebensstil, alternative Gemeinschaftsformen und die Entwicklung ländlicher Räume auszutauschen.

Radfahrer im Feld

Foto: aej

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RAD.LAND.ZUKUNFT ist ein Format der Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen. Die alternative Art der Fortberwegung und die Erlebnisse an den Stationen jeder Tour sollen dazu anregen, gemeinsam den drängenden Fragen unserer Zeit nachzugehen:
Was zeichnet einen nachhaltigen Lebensstil aus? Wie sollten sich unsere Gemeinschaften entwickeln? Welche Alternativen gibt es? Wie gelingt eine sozial-ökologische Transformation zum Wohl aller Menschen? Und was können wir auf diesem Weg aus der Geschichte lernen?

Nachhaltig unterwegs

Jede Tour bietet auf den Unterwegs-Stationen Gelegenheiten, mit Landwirt*innen, Naturschützer*innen und anderen aktiven Gestalter*innen ländlicher Räume ins Gespräch über eine vielfältige Palette an Themen zu kommen, die prägend sind für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume, z. B.:

  • Landwirtschaft und Ernährung
  • Alternative Energieerzeugung
  • Gentrifizierung von Dörfern
  • Biodiversität
  • Risikotechnologien

An den einzelnen Etappen werden zahlreiche Praxis-Projekte mit ihren Chancen und Herausforderungen erlebbar. Auch geschichtliche Hintergründe spielen immer wieder eine Rolle, um unterschiedliche Entwicklungen in verschiedenen Bundesländern besser verstehen und verorten zu können.

Beim gemeinsamen Kochen und Essen dreht sich alles um eine nachhaltige GruppenFAIRpflegung und Strategien gegen Lebenmittelverschwendung.

Die Radtour richtet sich an Multiplikator*innen, Aktive und Interessierte an einer nachhaltigen Kinder- und Jugendarbeit.

Bildergalerie Rad.Land.Zukunft 2021

Rad.Land.Zukunft 2021

Bei der Rad.Land.Zukunft Tour können sich Radaktive mit Gleichgesinnten über einen nachhaltigen Lebensstil, alternative Gemeinschafts- und Jugendarbeitsformen und über die Entwicklung ländlicher Räume austauschen. Acht Tage geht es hierfür im August 2021 durch das Wendland, den Nordosten von Niedersachsen. Hier werden Landwirt*innen, Solidarische Landwirtschaftsprojekte (Solawi), ein nachhaltiges genossenschaftliches Bauprojekt - das Dorf Hitzacker –, die Göhrde mit ihrem vielfältigen Wald und das Grüne Band, die einstige deutsch-deutsche Grenze besucht. Am Ende geht es nach Gorleben zum ehemals geplanten atomaren Endlager und zum atomaren Zwischenlager, sowie zum Gorleben Gebet.

Bei den Radtouren, dem gemeinschaftlichen Kochen und Essen sowie bei folgenden digitalen Treffen geht es auch um die Frage, wie eine sozial-ökologische Transformation in der Jugendarbeit, im ländlichen Raum und bei Freizeiten aussehen kann.

Das Programm der Veranstaltung hier zum Download als PDF.



Kontakt

Dr. Karsten Schulz
Referent für Evangelische Jugend in ländlichen Räumen
Ria Rubow
Assistenz im Arbeitsfeld Evangelische Jugend in ländlichen Räumen

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