NetWalk und GruppenFAIRpflegung 2019

Wandernd unterwegs im Biosphärengebiet und in der Schwäbischen Alb

Foto: aej

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Unterwegs sein und das nachhaltige Kochen auf Ferienfreizeiten standen im Mittelpunkt des NETWALKS, eines dreitägigen Seminars, welches besonders erfahrene Freizeitköch*innen aus dem Bereich der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit angesprochen hat. Kompetente Berater*innen vom Bio-Spitzenkoch bis zur Kräuter- und Heilpflanzenpädagogin gaben Ideen, Tipps und Kniffe zum Kochen, Einkaufen und Abschmecken, zu angesagten und jugendrelevanten Rezepten. Im thematischen Fokus der Wanderung über die Schwäbische Alb und durch das Biosphärengebiet blieb aber vor allem der Erfahrungsaustausch zum nachhaltigen Kochen auf Freizeiten und die Sammlung von einschlägigen Rezepten für eine ökofaire und regionale Freizeitküche.

Eindrücke vom NetWalk 2019

Ablauf

Freitag
Nach der Ankunft Erwartete Ingeborg Eckert die Teilnehmenden mit „wilden Tapas“ als Kostprobe aus der Wald und Wiesenküche. Dazu gab es viele Informationen zum Sammeln von Wildkräutern. Im Anschluss an eine Vorstellungsrunde der Teilnehmenden und vom Team, sowie des Programms der kommenden Tage konnten die Zirkuswagen bezogen werden. Um 19:30 Uhr folgte nach einem Fußweg nach Münsingen die Essigdegustation mit Stephan Pöhler. Ideen für die Verpflegung von Gruppen mit regionalen Produkten wurden zusammengetragen.
        
Samstag
Der Samstag begann mit einer Wanderung nach Apfelstetten und Buttenhausen zum Pfadfinderzentrum Schachen. Als Zwischenstopp gab es einen geistigen Impuls auf dem jüdischen Friedhof. Nach der Ankunft in Schachen stand das Kochen und Essen mit Alfred Fahr auf dem Programm. Der Fokus lag hier auf der Vermittlung von Rezeptideen, die vor allem Kinder- und Jugendliche ansprechen.
Am späten Nachmittag wurden, angeleitet durch Ingeborg Eckert, Kräuter für die Falafelküche auf offenem Feuer auf dem Weg zum Hofgut Hopfenburg gesammelt. Rezeptideen für das Kochen auf offenem Feuer für Gruppen wurden zusammengetragen.                 

Sonntag
Nach dem Frühstück wurde das Konzept einer Kräuterwanderung mit Gruppen von Ingeborg Eckert erläutert. Im Anschluss daran begaben sich die Teilnehmenden auf eine Wanderung nach Gruorn, einer verlassenen Ortschaft auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, wo Alfred Weber zur Geschichte der Kirche referierte. Im Anschluss daran fand ein Gottesdienst mit Landesjugendpfarrer Bernd Wildermuth statt. Zum Abschluss wurde im Freien in einem holzbefeuerten Eintopfofen eine rote Linsen-Ingwer-Suppe zubereitet und Eintopfgerichte als Rezeptideen für die Gruppenverpflegung zusammengetragen.

Ergebnisse

Am Ende des dreitägigen Seminars hatte die Gruppe einen regen Austausch zu den Fragestellungen rund um die nachhaltige Freizeitenküche und konnte Anregungen und Rezeptideen für zukünftige Freizeiten mitnehmen. Es konnten sich auch neue Kontakte entwickeln, die über das Seminar hinaus Bestand haben. Besonders positiv wurde der alternative Rahmen eines „bewegten Seminars“ von den Teilnehmenden wahrgenommen. Herausforderungen einer nachhaltigen Freizeitenküche wie saisonale Verpflegung, Restenutzung, regionalen, möglichst biofairen Einkauf und Spezialrezepte konnten ausführlich besprochen werden.


Kontakt

Dr. Karsten Schulz
Referent für Evangelische Jugend in ländlichen Räumen
Ria Rubow
Assistenz im Arbeitsfeld Evangelische Jugend in ländlichen Räumen

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