JugendPolitikTagen 2021: Evangelische Jugendsozialarbeit initiiert Beteiligung

Jugendlicher im Plenum mit Notebook

Foto: Annkathrin Weis/Jugendpresse Deutschland

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Schon seit Jahren setzt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) dafür ein, auch benachteiligten jungen Menschen Zugänge zu den Jugendpolitiktagen, die vom 6. bis 9. Mai digital stattfinden, zu ermöglichen. Mit drei im Vorfeld von der BAG EJSA initiierten Workshops ist es in diesem Jahr gelungen, endlich auch Beiträge junger Menschen aus dem Kontext der Jugendsozialarbeit zu platzieren!

Wie so viele Veranstaltungen finden die diesjährigen JugendPolitikTage pandemiebedingt nicht zentral in Berlin, sondern rein digital statt. Bei dem viertägigen Event treffen sich 550 junge Menschen aus ganz Deutschland, um sich zu den Themenfeldern der Jugendstrategie des Bundes auszutauschen und eigene Forderungen zu entwickeln. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden auf der Website der Jugendpolitiktage präsentiert und die Forderungen werden an die interministerielle Arbeitsgruppe Jugend übergeben.

Schon seit Jahren setzt sich die Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (BAG EJSA) dafür ein, auch benachteiligten jungen Menschen Zugänge zu diesem voraussetzungsvollen Format zu ermöglichen.
„Der 16. Kinder- und Jugendbericht betont das Recht aller jungen Menschen auf politische Bildung und Beteiligung. Deshalb müssen gerade die JugendPolitikTage barrierefrei sein, um möglichst alle jungen Menschen erreichen zu können“, so Christiane Giersen, Vorständin der BAG EJSA. „Wir sind stolz, dass Beteiligung diesmal besser gelungen ist.“

Die BAG EJSA hatte drei Workshops angestoßen, in denen sich junge Menschen aus der offenen Jugendarbeit und aus Jugendmigrationsdiensten im Quartier auf ihre Weise mit der Jugendstrategie beschäftigt haben.
Die Projekte sind beispielhaft dafür, wie Politikberatung mit jungen Menschen aus der Jugendsozialarbeit gelingen kann: In dreiminütigen Videoclips, mit eigener Musik und Texten unterlegt, vermitteln die jungen Menschen aus Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf ihre Vorstellungen von einer „jugendgerechten Stadt“ - einem Themenfeld der Jugendstrategie.
Beim Abschlusspodium am Sonntag wird eine Teilnehmerin beispielsweise vom partizipativen Entstehungsprozess von „My new City“ berichten, einem Videobeitrag von sechs Jugendlichen im Alter zwischen 14-16 Jahren über ihre Ideen und Wünsche für ein „zukünftiges Köln“.

„Es ist eine gute Entwicklung, dass sich die diesjährigen JugendPolitikTage in vielfältiger Weise durch ihren inklusiven Ansatz auszeichnen“, so Giersen weiter. „Für die jungen Menschen, die in der Coronapandemie immer wieder ihrer Rechte beraubt wurden, sind sie eine gute Gelegenheit sicht- und hörbar zu werden.“

Der Livestream der JugendPolitikTage kann über den Youtubekanal von Jugendpresse Deutschland e.V. auf der Webseite der Veranstaltung verfolgt werden: https://live.jugendpolitiktage.de.
Die Abschlussveranstaltung findet am Sonntag, den 9. Mai 2021 um 12 Uhr statt.

Die Dokumentation der Arbeitsgruppenergebnisse findet man ab Sonntag, 9. Mai 2021 online unter: https://jugendpolitiktage.de.

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