Beschluss 3/2020 - LEBhaft glauben - Religiöse Bildung mit Kindern
131. aej-Mitgliederversammlung, 20. bis 21. November 2020.
Kurz zusammengefasst
Die aej beschließt das Positionspapier „LEBhaft glauben – Religiöse Bildung mit Kindern“. Darin beschreibt sie ihr Verständnis von religiöser Bildung und formuliert Ziele für die Arbeit mit Kindern.
Im Mittelpunkt stehen ganzheitliche Bildung, persönliche Glaubensentwicklung und die Bedeutung von Gemeinschaft und Alltagspraxis.
Zentrale Aussagen
- beschließt das Positionspapier zur religiösen Bildung mit Kindern
- versteht Bildung als ganzheitlichen und lebenslangen Prozess
- stärkt die Bedeutung von Glaubensentwicklung und persönlicher Religiosität
- betont religiöse Erfahrung, Reflexion und Alltagspraxis
- hebt die Rolle von Gemeinschaft und Kirche für Bildungsprozesse hervor
Wortlaut des Beschlusses
Die Mitgliederversammlung beschließt „LEBhaft glauben - Religiöse Bildung mit Kindern" als Positionspapier der aej in der Arbeit mit Kindern.
LEBhaft glauben
Religiöse Bildung mit Kindern
1. Bildung
Der Begriff Bildung wird unterschiedlich verstanden – auch in Bezug auf die Evangelische Arbeit mit Kindern. Bildung in jedem Sinn ist ein lebenslanger Prozess.
Oft wird Bildung verkürzt als Zuwachs des Fach- und Sachwissens verstanden – partikulares Bildungsverständnis – oder auch als Teilhabe an gesellschaftlich anerkannten, hochkulturellen Bildungsgütern – elitäres Bildungsverständnis.
Bildung kann allerdings auch ganzheitlich-umfassend verstanden werden; dann werden damit das Vermögen und die Kompetenzen eines Menschen in all seinen Lebensrelationen in den Blick genommen – nämlich zu sich selbst, zum Mitmenschen, zur Welt und zu Gott. In diesem Sinn verstanden ist religiöse Bildung immer ein notwendiger Teil der Bildung der Menschen.
Bildung wird in diesem Text als Ausbildung von Lebenskompetenzen jeder Art verstanden und ist somit Lebensbildung:
In der Evangelischen Arbeit mit Kindern werden u.a. Lebensgeschichten der Bibel erzählt, Lieder gesungen, Gebete gesprochen und Gottesdienste gefeiert. »Kinder bilden Kirche« und sie sind integraler Bestandteil vonKirchgemeinde. Sie werden in ihren jeweiligen Lebenslagen und mit ihren Bedürfnissen und Sehnsüchten ernst genommen. Kinder erleben evangelisches Christsein als Hilfe zum Leben; sie begegnen im Glaubenszeugnis und Glaubensleben der christlichen Gemeinde Gott. Die Beschäftigung mit religiösen Themen ist aus lebensgeschichtlicher Perspektive zentral für die Entwicklung einer eigenständigen Persönlichkeit.
Im 12.Kinder- und Jugendbericht wird zwischen Bildungsorten und Lernwelten unterschieden. Mit Bildungsorten werden Angebotsstrukturen, Orte und Institutionen mit explizierter Bildungsfunktion oder zumindest impliziertem Bildungsauftrag bezeichnet, z.B. Kindertagesstätten, Schulen, Kirchgemeinden. Lernwelten sind dagegen nicht an einen geografischen Ort gebunden, sie sind zeitlich und räumlich nicht eingrenzbar, sie besitzen keinen formalen Bildungsauftrag. Typische Lernwelten sind Medien und Peergroups.
Die Evangelische Arbeit mit Kindern umfasst schon immer sowohl lebensweltliches als auch organisiertes Lernen; sie vollzieht sich in verschiedenen Lernwelten (in Peergroups, bei Gelegenheiten für freiwillige Tätigkeiten und Engagements), aber auch an Bildungsorten (z.B. Schule, Kindertagesstätte, Religionsunterricht, Kinder gruppenarbeit ...).
n diesen Bildungsorten sind Bildungsprozesse zu einem großen Teil geplant und intendiert. In den Lernwelten des Alltags dagegen wie beispielsweise in Familien, in der Nachbarschaft, in Arbeit und Freizeit vollziehen sich Bildungsprozesse häufig ungeplant und nicht intendiert (informelle Bildung). Insbesondere in Gruppen der evangelischen Arbeit mit Kindern geschehen auch solche nicht geplanten, informellen Bildungsprozesse, die oft tiefgreifender und nachhaltiger sind als intendierte Bildungsbemühungen. Sie sind darum unverzichtbar – auch für religiöse Bildung.
2. Perspektiven und Ziele religiöser Bildung in der kirchlichen Arbeit mit Kindern
Religiöse Bildung im weiten Sinn meint:
Wissenserwerb über Religion(en) und religiöse Prozesse sowie den Kompetenzerwerb zum Umgang mit religiösen Prozessen und Phänomenen. Diese Form religiöser Bildung ist im Grundsatz unabhängig von religiösen Einstellungen und eigenem Glauben.
Menschen, die in pädagogischen oder auch psychologisch-therapeutischen Handlungszusammenhängen mit Kindern und Jugendlichen arbeiten oder die z.B. in politischen Prozessen Entscheidungsträger*innen sind, benötigen ein Mindestmaß an Wissen darüber, was Religion ist und wie sie »funktioniert«, was sie an Negativem und Positivem bewirken kann und was für Kinder und Jugendliche ihre Attraktivität und ihren Sinn ausmacht. In einer zunehmend multireligiösen Gesellschaft gehört dazu gegenwärtig ausreichendes Wissen über nicht-christliche Religionen, die sich in Deutschland beheimaten, insbesondere über den Islam.
Ebenso ist in alltäglichen Kommunikationen und lebenspraktischen Situationen des Miteinander-Lebens ein Grundbestand solchen Wissens und solcher Kompetenzen erforderlich.
Bildungsprozesse in diesem Sinn beginnen im Kindesalter und sind für die kirchliche Arbeit mit Kindern (z.B. in Kindertagesstätten etc.) von Bedeutung.
Unter religiöser Bildung in einem engeren Sinn verstehen wir:
Glaubens-Bildung der eigenen Person mit dem Ziel eines »gebildeten Christ-Seins« im Sinne subjektiver, angeeigneter und selbst verantworteter Religiosität.
Das nachfolgend beschriebene Verständnis von religiöser Bildung, ihren Zielvorstellungen und ihrem Begriff gebildeten Christ-Seins ist eine Ausdifferenzierung von gebildeter subjektiver Religiosität und ihren Merkmalen. Gebildetes Christsein ist dabei eine Zielvorstellung.
Im Laufe eines Lebens geschieht in Bildungsprozessen eine Annäherung an diese Zielvorstellung ohne den Anspruch, jemals ein*e perfekt (aus)gebildete*r vollendete*r Christ*in zu sein. Vielmehr kann »Bildung« in unterschiedlichen biografischen Phasen jeweils unter schiedliche Ausformungen gewinnen, die dann für die bestimmte Lebensphase beispielsweise eines Kindes einen altersspezifisch bzw. altersgemäß reifen Glauben bedeutet.
Zur Zielvorstellung »gebildeten Christseins« gehören nachfolgende Dimensionen:
2.1 Grundlegende Kenntnisse über den christlichen Glauben (Wissen)
Gebildetes Christsein bedeutet zunächst, zentrale Sachverhalte und Grundbotschaften der Bibel zu kennen und bedacht zu haben. Das heißt, biblische Texte nicht nur »auswendig gelernt zu haben«, sondern mit dem Leben in Verbindung zu bringen und überprüfen zu können, welche Bedeutung sie für das Leben haben und inwiefern sie »existentiell belastbar« sind.
Die biblische Botschaft formiert sich systematisch in Glaubensaussagen wie Glaubensbekenntnissen, Katechismen und Lehrbüchern über den Glauben (Dogmatiken). Gebildetes Christsein be deutet, wichtige Glaubensaussagen zu kennen und etwas davon verstanden zu haben. Dazu gehören auch die Kenntnis prägender Ereignisse der Kirchengeschichte wie z.B. die Reformation, aber auch problematischer Ereignisse wie z.B. Judenfeindschaft oder die Inquisition.
Für die Arbeit mit Kindern bedeutet dies, dass Kinder biblische (Zentral-)Geschichten kennenlernen und sich auf eine ihrem Alter, ihrer Perspektive und ihrer Lebenswelt gemäße Art aneignen und Zugänge dazu gewinnen. Ebenso bedeutet es, dass Kinder mit ihrer Lebenswelt perspektive Zugänge zu den »Basics« des Glaubens, also Glaubensaussagen, finden und sie kennenlernen.
2.2 Eigenständiger Glaube (Reflexion)
Zum gebildeten Christsein gehört es nicht nur, einfach zu glauben, sondern auch, über den Glauben reflektiert und nachgedacht zu haben. Ziel ist dabei ein durchdachter eigenständiger, selbst verantworteter und selbst angeeigneter Glaube. Dies beinhaltet zumindest drei Voraussetzungen: nämlich Urteilsfähigkeit zu erwerben, sprach- und auskunftsfähig zu sein und Raum für alters- und situationsbedingte Veränderungen des eigenen Glaubens zu öffnen.
Zur Urteilsfähigkeit gehört es unter anderem, danach zu fragen, was die Inhalte des Glaubens für mich und die Welt bedeuten, welche Antworten mir der Glaube auf meine Lebensfragen gibt und welche Fragen der Glaube und die biblische Botschaft an mein Leben stellen, ob es sinnvoll und hilfreich oder etwa schädigend für mich und andere ist, was ich glaube, und wie die Glaubensinhalte mit den anderen Dingen und Ereignissen in meiner Lebenswelt zusammenhängen.
Für Jugendliche und Kinder sind diese Fragen in ihren Lebenshorizonten und mit ihren Lebensperspektiven eminent wichtig – und darum z.B. auch das »Theologisieren« mit Kindern und Jugendlichen, das diese auf ihre Weise durchaus beherrschen.
Auskunftsfähigkeit bedeutet einerseits, für mich selber zu formulieren und in Worte fassen zu können, was ich glaube, andererseits aber auch anderen gegenüber meinen Glauben auszudrücken und plausibel zu machen - also von mir und meinem Glauben erzählen zu können und damit mit anderen in Kontakt zu treten und eine Beziehung aufbauen zu können.
In der Kinder- und Jugendarbeit ist es gerade in unserer einerseits multireligiösen und andererseits zunehmend säkularisierten Gesellschaft wichtig, Lern-Orte und Gelegenheiten für den Erwerb von Sprachfähigkeit hinsichtlich des eigenen Glaubens zu geben: Für interreligiöse Begegnungen genauso wie für missionarische Kommunikation bzw. Improvisation (Beuscher) des Evangeliums, ebenso aber auch für die Stabilisierung des eigenen christlichen Selbstbewusstseins (»seinen Glauben in der Schulklasse behaupten zu können«).
Veränderungen des Glaubens sind in einem Lebenslauf unabdingbar und erforderlich – egal ob dies als »geistlicher Wachstumsprozess«, als biografisch bedingte Reifungsprozesse oder als lebensgeschichtliche Passung des Glaubens verstanden wird.
Religiöse Bildungsprozesse bedeuten darum immer, Raum für die Entwicklung eines altersspezifischen und eigenständigen Glaubens »im Fluss des Lebens« und seinen Veränderungen zu geben – in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oft in sehr schnell aufeinanderfolgenden und sich überschneidenden Phasen. Biblische Geschichten können dabei Orientierungsmuster und Lebensmuster bieten, die in das eigene Leben übertragen werden.
2.3 Religiöse Erfahrung und Emotionalität
»Gebildetes Christsein« spielt sich bei weitem nicht nur in kognitiven Dimensionen ab. Mindestens ebenso wichtig ist die Dimension religiöser (manche nennen es auch »geistlicher« oder »spiritueller«) Erfahrung. Zu diesen Erfahrungen gehören auch Gefühle - Gott gegenüber und sich selbst gegenüber.
Religiöse Bildungsprozesse öffnen Räume für religiöse Erfahrun gen und fördern die religiöse Erfahrungsfähigkeit. Dazu gehört auch der verantwortungsvolle Umgang mit – positiven und negativen Emotionen des Glaubens.
In der christlichen Kinder- und Jugendarbeit gibt es eine Vielzahl von spirituellen Ausdrucksformen. Wesentlich ist es, sie zu praktizieren und Deutungsangebote für Erfahrungen der Nähe und Gegenwart Gottes zu geben und Kinder behutsam und altersgerecht in Erfahrungsräume »geistlichen« Erlebens hineinzuführen. Dabei sollen sowohl ihre Wahrnehmungsfähigkeit als auch die Fähigkeit zur Distanzierung gefördert werden.
In religiösen Bildungsprozessen sind darum performative Zugänge von besonderer Bedeutung. Sie unterscheiden sich von rein informativen Zugängen dadurch, dass sie nicht nur beschreiben und kognitiv erklären, sondern in einen Erlebnisraum hineinführen und eine Erfahrung zugänglich machen – also z.B. Gebet nicht nur erklärt, sondern praktiziert und damit begreiflich wird.
Neben Räumen der gemeinsamen Gotteserfahrung in kirchlichen bzw. Gruppenkontexten (in Andachten, Liedern, Gebeten, Gottesdiensten, in der Natur und am Lagerfeuer ...) gehört zur religiösen Bildung auch, Kindern zu helfen, Gotteserfahrungen in ihrem normalen Alltag zu machen, aber auch Umbrüche, Krisen und Notsituationen durch ihren Glauben wahrzunehmen, zu deuten und zu bewältigen. Diese Praxisformen einzuüben hilft Kindern, sich in ihnen zu »beheimaten«.
Ziel ist es, die Liebe Gottes und die »Freiheit eines Christenmen schen« zu erleben und zu erfahren. So kann Liebe zu Gott gestaltet und der Umgang mit Gefühlen wie Trauer und Wut erlernt werden
2.4 Gelebtes Christsein im Alltag
2.4.1. Rituale
Gebildetes Christsein beinhaltet, dass es sich auch in den normalen Vollzügen des Alltags realisiert. Religiöse Bildung bedeutet darum auch das Erlernen und Einüben von religiösen Ritualen.
Der Rückgang religiöser Sozialisation und religiöser Praxis in unserer Gesellschaft bedeutet für die Arbeit mit Kindern einerseits, Kinder mit Ritualen einer spirituellen Praxis nicht nur bekannt sondern auch vertraut zu machen (Gebetsformen, praxis pietatis im Alltag) und andererseits Eltern zu ermutigen und dabei zu begleiten und zu unterstützen, religiöse Rituale und religiöse Kommunikationsformen in ihr Familienleben zu integrieren. Performative Zugänge zum Glauben werden eingeübt wie z.B. Lieder, (Tisch-)Gebete, Gottesdienstbesuche.
2.4.2. Christsein trägt Früchte (ethisches Handeln)
Gebildetes Christsein im Alltagsleben beinhaltet allerdings nicht nur spezifisch religiöse Praxen, sondern auch die Umsetzung des Glaubens in entsprechendes Handeln – im Privatleben genauso wie in der globalen Welt, in Gesellschaft und Kultur.
Religiöse Bildung bedeutet darum, auf der Basis der biblischen Botschaft mit Kindern und Jugendlichen ethische Einstellungen und Haltungen zu entwickeln – z.B. eine Praxis des Friedens, der Gerechtigkeit und der Schöpfungsbewahrung im Kleinen einzuüben und Modelle einer solchen Praxis für den Alltag vorzuleben und zu entwickeln.
2.5 Gemeinschaft in der Kirche
Gebildetes Christsein bedeutet, in die Kirche hineinzuwachsen und sich damit identifizieren zu können.
Wichtig ist, dass Kinder von klein auf lernen, dass Glauben vor allem in Gemeinschaft lebt und wächst und dass sie erleben, dass die Gemeinschaft in der Kirchengemeinde bzw. in den kindgerechten Gruppen stützen, fördern und Geborgenheit vermitteln kann.
Andererseits lernen Kinder, dass Kirche sich organisieren und organisiert werden muss. In Zeiten wachsender Skepsis gegenüber Organisationen und Kirchendistanz ist es darum notwendig, Kindern und Jugendlichen positive Erfahrungen mit Kirche bzw. Kirchengemeinde in ihrer »weltlichen« realen Gestalt zu vermitteln. Kirche mit ihren Vollzügen (auch der Gottesdienst!) soll ein Ort sein, in dem Kinder sich zuhause, angenommen und akzeptiert fühlen. Nur so werden sie etwas von ihrer Kirche halten und sich längerfristig mit Kirche identifizieren. Dies beinhaltet durchaus, dass bereits Kinder ihre Erwartungen und auch ihre Kritik an Kirche äußern dürfen und dass dies gehört wird. Religiöse Bildung in diesem Kontext beinhaltet neben guten Erfahrungen darum vor allem auch Akzeptanz (»Du gehörst dazu«) und Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern (»Du darfst mitmachen«)
2.6 »Ich glaube« - Selbstidentifikation als Christ
Ein wesentliches Ziel religiöser Bildung ist es, dass Menschen, auch Jugendliche und Kinder, sich selbst als Christ*in identifizieren - auf Dauer oder für eine bestimmte Lebensphase.
Ein*e in diesem Sinn gebildete*r ChristIn kann in einer bestimmten Lebensphase sagen: »Ich glaube« – trotz aller Fragen, Zweifel und Unvollkommenheiten.
Christliche Voraussetzung dieser Identifikation ist grundlegend die Erfahrung des Angenommenseins durch Gott; primär gilt es darum, diese Erfahrung zu ermöglichen und Räume für diese Erfahrung zu öffnen. Dazu gehört es, von Gott zu erzählen und ihn zu erklären, aber vor allem auch, dass Mitarbeitende – berufliche und ehrenamtliche – diese Erfahrung aus ihrem Leben »bezeugen« und ein davon geprägtes Leben vorleben und zeigen können: Sie sind »Confessoren« (BekennerInnen) und Markenbotschafter des christlichen Glaubens.
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* Den Begriff »gebildetes Christsein« und weitere Anregungen zur religiösen Bildung verdanken wir Reiner Preul (Evangelische Bildungstheorie, Leipzig 2013). In der Auseinandersetzung inspirierte und begleitete uns Bernd Beuscher (Glaubhaft bilden und gebildet glauben, Zur Verantwortung religiöser Bildungsarbeit mit Kindern im Grundschulalter).
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