Junge Engagierte aus Jugendverbänden treffen Bundeskanzler Friedrich Merz

Gruppenfoto vorm Bundeskanzleramt

Foto: 40 junge Menschen aus Jugendverbänden treffen Bundeskanzler Friedrich Merz. Für die aej mit dabei: Julius Henf (mittlere Reihe, 2. v.l.). Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

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Am 2. Juni 2026 trafen sich rund 40 ehrenamtlich engagierte junge Menschen aus Jugendverbänden mit Bundeskanzler Friedrich Merz im Bundeskanzleramt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Themen, die junge Menschen in Jugendverbänden aktuell bewegen: gute Rahmenbedingungen für junges Engagement, Generationengerechtigkeit, die Bedrohung der Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Für die aej war Julius Henf (EJBO) mit dabei.

Die Teilnehmenden brachten dabei Erfahrungen aus ihren Jugendverbänden ein und formulierten Fragen und Anliegen, die für junge Menschen und ihre selbstorganisierten Strukturen von zentraler Bedeutung sind.

„Jugendverbände sind Orte, an denen junge Menschen Verantwortung übernehmen, Demokratie gestalten und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch begleiten. Deshalb ist es wichtig, dass ihre Perspektiven auch auf höchster politischer Ebene gehört werden“, sagte Daniela Broda, Vorsitzende des Bundesjugendrings. „Zugleich braucht es den politischen Willen, die Anliegen junger Menschen ernsthaft in Regierungshandeln zu übersetzen.“

Wendelin Haag, Vorsitzender des Bundesjugendrings, betonte die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für die junge Zivilgesellschaft: „Damit dieses Engagement dauerhaft möglich bleibt, braucht es verlässliche Strukturen, eine bedarfsgerechte Förderung und politische Rahmenbedingungen.“

Im Gespräch machten die jungen Engagierten deutlich, dass politische Entscheidungen junge Menschen unmittelbar betreffen und ihre Perspektiven deshalb frühzeitig und wirksam einbezogen werden müssen. Sie sprachen unter anderem darüber, was junge Menschen für ihr ehrenamtliches Engagement brauchen, wie Generationengerechtigkeit politisch konkret werden kann und wie Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt angesichts rechtsextremer Angriffe gestärkt werden müssen.

Der Bundesjugendring bedankt sich bei allen Teilnehmenden und beim Bundeskanzler für den ertragreichen Austausch. Der Termin hat gezeigt, wie wichtig der direkte Dialog zwischen politischer Verantwortung und junger organisierter Zivilgesellschaft ist.

Der Deutsche Bundesjugendring vertritt die Interessen von Jugendverbänden und Landesjugendringen in Deutschland. In seinen 51 Mitgliedsorganisationen engagieren sich 6 Millionen junge Menschen selbstorganisiert, demokratisch und ehrenamtlich.

Pressekontakt:
Deutscher Bundesjugendring
Charlotte Hochegger
www.dbjr.de
presse(at)dbjr.de
+49 30 400 40 412

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