Inklusion braucht Engagement
Nicht ohne uns über uns
Die aej macht regelmäßig eine Mitgliederversammlung.
Jede Versammlung hat einen Schwerpunkt.
Im Jahr 2022 war der Schwerpunkt Inklusion.
Das Motto war:
Inklusion braucht Engagement.
Die Mitglieder haben bei dieser Versammlung überlegt:
- Was kann die Evangelische Jugend in Deutschland tun, damit junge Menschen teilhaben können?
- Wie kann die Evangelische Jugend Hindernisse finden und beseitigen?
- Was kann die Evangelische Jugend gegen neue Hindernisse tun?
Die Antworten stehen in einem Grundlagen-Papier.
Inklusion als Schwerpunkt bei der aej-Mitgliederversammlung 2022
Die aej macht regelmäßig eine Mitgliederversammlung.
Jede Versammlung hat einen Schwerpunkt.
Im Jahr 2022 war der Schwerpunkt Inklusion.
Das Motto war:
Inklusion braucht Engagement.
Die Mitglieder haben bei dieser Versammlung überlegt:
- Was kann die Evangelische Jugend in Deutschland tun, damit junge Menschen teilhaben können?
- Wie kann die Evangelische Jugend Hindernisse finden und beseitigen?
- Was kann die Evangelische Jugend gegen neue Hindernisse tun?
Inklusion ist eine große Aufgabe, denn es gibt viele Hindernisse.
Die Evangelische Jugend möchte dafür sorgen, dass es weniger werden.
Damit wirklich alle bei der Kinder- und Jugendarbeit mitmachen können.
Aber es geht nicht nur um junge Menschen mit Behinderung.
Sondern um alle jungen Menschen.
Im Jahr 2022 hat die aej bei der Mitgliederversammlung einen Beschluss für mehr Inklusion gefasst.
Er heißt:
Die Mitgliederversammlung im Jahr 2022 war inklusiv.
Das heißt:
Es haben auch viele Gäste mit Behinderung teilgenommen.
Sie haben gesagt, was sie über Inklusion denken.
Alle fanden die Mitgliederversammlung gut.
Gäste der aej-Mitgliederversammlung
Rosalie Renner
Rosalie Renner nimmt online an der Mitgliederversammlung teil. Ihr Bild ist auf der Leinwand zu sehen. Foto: aej
Rosalie erzählt:
Ich habe eine schwere Krankheit.
Sie heißt SMA.
Das ist die Abkürzung für Spinale Muskelatrophie.
Meine Muskeln funktionieren nicht so wie bei gesunden Menschen.
Darum kann ich mich nur wenig bewegen.
Ich kann nicht sitzen oder stehen.
Die Krankheit habe ich schon fast mein ganzes Leben lang.
(von Rosalies Internet-Seite)
Rosalie erzählt weiter:
Ich kann kurze Texte für Flyer oder für das Internet gestalten.
Ich kann neue Sichtweisen zeigen.
Ich kann mitdenken und planen.
Mir ist wichtig, dass ich anderen helfen kann.
Wo die Menschen freundlich zu mir sind, möchte ich mitmachen.
Und den Menschen etwas zurückgeben.
Nur so kann man Teil einer Gruppe sein:
Wenn man sich gegenseitig unterstützt und ergänzt.
Deshalb verstehe ich nicht, warum Menschen mit Behinderungen immer nur Hilfe annehmen sollen.
Warum nicht auch mal andersherum?
Jeder kann doch irgendwo helfen.
Links und Downloads
Natalie Dedreux
Natalie Dedreux. Foto: aej
Natalie erzählt:
Ich bin Aktivistin und kämpfe für Menschen mit Down-Syndrom.
Das mache ich im Internet und auf Instagram.
Und im Fernsehen und manchmal auch in echt.
(von Natalies Internet-Seite)
Natalie hat aus ihrem neuen Buch Mein Leben ist doch cool vorgelesen.
Links und Downloads
Weitere Gäste
Foto: aej
Unsere Gäste haben mit der Moderatorin Julia Pfinder (3. von rechts) gesprochen:
Über ihr Leben und ihre Erfahrungen im Alltag.
Marie Lehner (2. von links) und Joscha Förster (1. von links) sind Schüler aus Nürnberg.
Sie sind Mitglieder in der gehörlosen Jugend in der Evangelisch-Lutherischen Gebärdensprachlichen Kirchen-Gemeinde in Bayern.
Gehörlos bedeutet, dass jemand nur wenig oder gar nichts hören kann.
Diese Menschen unterhalten sich mit Gebärden-Sprache.
Das sind Zeichen mit den Händen.
Jeanette Helmanzig (2. von rechts) hat FAS.
Das ist die Abkürzung für Fetales Alkoholsyndrom.
FAS ist eine Krankheit durch Alkohol in der Schwangerschaft.
Wenn die Mutter Alkohol trinkt, kann das Kind verschiedene Behinderungen bekommen.
Die Behinderungen bleiben auch, wenn das Kind erwachsen wird.
Svenja Hoffmann von der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld GmbH begleitet Jeanette Helmanzig.