Förderung aus dem Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ beantragen

Mit dem „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ stellt der Bund Fördermittel zur Verfügung, damit Kindern, Jugendlichen und deren Familien nach langer Zeit der Einschränkungen vermehrt Freizeit- und Ferienangebote gemacht werden können. Für Maßnahmen in der Evangelischen Jugend stehen rund 2 Millionen Euro bereit. Wie das Förderverfahren organisert ist, erfahren Sie auf dieser Seite.

Kinder und Jugendliche

Foto:Pixabay/Jill Rose

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Förderung für Maßnahmen im Jahr 2021

Für das Jahr 2021 stehen der aej aus dem Aktionsprogramm rund 2 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden können daraus ausschließlich Maßnahmen, die noch in diesem Jahr, also im Sommer/Herbst 2021 stattfinden oder wegen der zusätzlichen Mittel noch zusätzlich geplant werden können.

Bisher wurden über das Förderprogramm "Aufholen nach Corona" vorwiegend Ferienfreizeiten beantragt. Somit werden 1.210 Maßnahmen durch das Programm unterstützt. Zu den Aktionen sind 47.897 Kinder und Jugendliche angemeldet, die Gemeinschaft wieder neu erleben.

Ablauf des Förderverfahrens

Das Verfahren, mit dem die Förderung bei den Projekten und Maßnahmen ankommen soll, sieht vor:

  • Die aej-Mitglieder bewerben das Förderprogramm bei ihren Untergliederungen bis hin zu den Letztempfänger*innen vor Ort und stellen die benötigten Informationen und Formular zur Verfügung.
  • Die aej-Mitglieder sammeln und prüfen die Anträge der Letztempfänger*innen und leiten Sie an die aej weiter.
  • Die aej überweist die Fördermittel direkt an die Letztempfänger*innen. (Vorgabe des Bundes)
  • Die aej Mitglieder sammeln und prüfen die Verwendungsnachweise der Letztempfänger*innen nach Durchführung der Maßnahmen und leiten sie an die aej weiter.

Wenn Sie noch im Sommer oder Herbst 2021 Freizeiten oder andere förderfähige Maßnahmen planen und dafür Fördermittel benötigen, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige aej-Mitglied.

Das Aktionsprogramm bietet eine breite Palette an Umsetzungsmöglichkeiten. Im Mittelpunkt stehen Ferienfreizeit-, Begegnungs- und Bewegungsangebote mit und ohne Übernachtung sowie die Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Auch Angebote der politischen Bildung, der Jugendsozialarbeit und des internationalen Jugendaustausches können gefördert werden – und zwar auf allen Ebenen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bis hinunter auf die Gemeindeebene.

Durch das Aktionsprogramm bietet sich die Chance, Kindern und Jugendlichen jetzt - und nicht erst in ferner Zukunft - Angebote zu machen, die sie dringender denn je benötigen. Das sollte nicht ungenutzt bleiben.

Downloads

Liste mit wichtigen Links oder Forderungen zum Thema



Kontakt

bei allen Fragen rund um das Aktionsprogramm:

Sarah Michelle Borgwardt
Sachbearbeiterin für das Aktionsprogramm "Aufholen nach Corona"
Susanne Fick
Leiterin Förderung und Finanzen

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